Autor: Ulrich Eggert, Ulrich Eggert Consulting, Köln

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Der deutsche Verbraucher kauft nicht, wie er soll. Die Konsequenz ist, dass sich seit der Wiedervereinigung der Umsatz des Einzelhandels (ohne Kfz, Brennstoffe und Apotheken) in Deutschland in einer Größenordnung von 380 – 400 Mrd. Euro p. a. bewegt: er stagniert mehr oder weniger. In der gleichen Zeit sind jedoch die Verkaufsflächen um fast 40 Prozent gewachsen, so dass die Flächenrentabilität entsprechend abgestürzt ist. Wir haben demnach ein gutes Drittel „heiße Luft“ im deutschen Handel – und die muss raus! Die jetzige Finanz- und Wirtschaftskrise wird die Spreu vom Weizen trennen, auch und insbesondere im Handel. Die Insolvenzen von Karstadt, Hertie, Wehmeyer, Pohland, Sinn-Leffers und weitere sind nicht die letzten Anzeichen hierfür.

 

A. Die Ausgangslage: Verbraucher & Co.


Was sind die wesentlichen Aspekte, die den Verbraucher so beeinflussen, dass er sein Portemonnaie zuhält und keineswegs in einen Konsumrausch verfällt, den doch so viel gerne herbeireden möchten? Folgende Aspekte sind hier – unabhängig von der aktuellen Wirtschaftskrise – laut der Studie „KONSUM(ENT) UND HANDEL“ der Ulrich Eggert Consulting in Köln zu nennen:

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